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Merita una visita il nucleo di Riva San Vitale con i suoi capolavori architettonici, iscritto nell’inventario degli insediamenti svizzeri da proteggere (ISOS), vero cuore del borgo, dentro il quale è stata scritta la vita sociale e politica del nostro Comune.
Il percorso attraverso la storia di Riva San Vitale si sviluppa a partire dalla chiesa plebana di San Vitale e dal gioiello del nostro comune: il Battistero dedicato a San Giovanni Battista, monumento romano e paleocristiano più illustre della Svizzera e datato attorno al V secolo. I suoi affreschi di epoca romanica e tardoromanica – tipicamente medievali – raccontano la vita di Cristo, dalla natività alla Crocifissione, con uno spazio particolare dedicato al Giudizio universale.
Dalla chiesa Parrocchiale si prosegue poi per la chiesa di San Rocco; oltre il viale alberato, sulla sinistra si può ammirare Casa Maderni, già casa Bernasconi, oggi sede dell’Università americana Virginia Tech.
Scendendo di nuovo verso la piazza si entra in via G. Battista Mantegazzi, strada dedicata al celebre musicista originario di Riva, dove si possono ammirare le tipiche corti, seguendo poi via Opera don Guanella si giunge all’Istituto, già Casa della Croce, accanto al quale è possibile ammirare la splendida casa Houck, costruita dalla famiglia Della Croce.
Merita poi un cenno particolare il Tempio di Santa Croce, una chiesa restaurata con maestria, la cui edificazione risale agli ultimi decenni del XVI secolo.
Nel centro del comune, affacciato su Piazza Grande, domina il Palazzo comunale del tardo rinascimento opera della famiglia Della Croce.
Ma sono numerosi i dettagli architettonici medievali interessanti, come pure le costruzioni contemporanee, tra le quali si può ammirare una delle prime case familiari del celebre architetto Mario Botta (casa Bianchi in zona Battuta).
Riva San Vitale è quindi un luogo incantevole dove tra antichità e modernità il turista come pure i domiciliati possono trovare le migliori espressioni dell’arte e dell’architettura che la generosità dei nostri avi ci ha lasciato in eredità.
Ausflüge und Wanderungen In den Gassen des historischen Ortszentrums
Der Nucleo, das historische Ortszentrum, von Riva San Vitale verdient besondere Aufmerksamkeit. Nicht immer sind die Meisterwerke der antiken Baukunst auf ersten Blick zu erkennen und doch sind einige von ihnen unter Schweizer Heimat- und Denkmalschutz gestellt. Hier im Ortskern wurde Geschichte geschrieben; er war und ist das Herz des sozialen und politischen Lebens. So wurde der „Nucleo“ in das „Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz“ (kurz ISOS) aufgenommen. Der Weg durch die Geschichte Riva San Vitales beginnt mit dem Baptisterium, dem historischen Schmuckstück unseres Ortes, welches im Innenhof der Pfarrkirche „San Vitale“ versteckt liegt. Die Taufkirche war dem Heiligen Johannes (Johannes dem Täufer) geweiht und ist das älteste, vollständig erhaltene frühchristliche Bauwerk der Schweiz und ist deshalb von enormer Wichtigkeit. Alles deutet darauf hin, dass das Baptisterium im 15. Jahrhundert erbaut wurde und auf den Grundmauern eines noch älteren römischen Bauwerkes (Villa oder Therme) steht. Wertvolle, zum Teil gut erhaltene Fresken aus dem 15. bis 17. Jahrhundert erzählen das Leben Jesu von seiner Geburt bis zu seiner Kreuzigung. Ein Teil der Malereien sind dem Jüngsten Gericht gewidmet.
Von der heutigen Pfarrkirche, der Chiesa Parrochiale, führt ein von Bäumen gesäumter Weg zu der Kirche San Rocco aus dem 17. Jahrhundert. Anfang des Weges steht auf der linken Seite die wunderschöne und liebevoll renovierte Villa „Casa Maderni“, einst „Casa Bernasconi“, heute der europäische Sitz der amerikanischen Universität von Virginia, der "Virginia Tech".
Auf dem Weg zurück zur Piazza befindet sich links die „Via G. Battista Mantegazzi“, eine Strasse, die zu Ehren des berühmten rivenser Musikers so benannt wurde. Giovanni Battista Mantegazzi, geboren 1889 in Riva San Vitale, war Dirigent und Komponist und hat es in sogar bis zum Ehrenpreis der Stadt Zürich gebracht.
In den folgenden Strassen finden sich die so typischen „corti“, die Innenhöfe der Tessiner Ortskerne. Folgt man der „Via Opera Don Guanella“, erreicht man „Casa Houck“, eines der früheren Herrschaftshäuser der Familie „Della Croce“. Heute ist in diesem „Palazzo“ unter dem Namen „Istituto S. Pietro Canisio“, eine katholische Schule mit einem sonderpädagogischen Jungeninternat, einer Sonderschule für junge Menschen mit geistiger Behinderung und eine beschützende Werkstatt untergebracht.
Ein besonderes Augenmerk verdient die Kirche Santa Croce, ein Bauwerk der letzten Jahrzehnte des 16. Jahrhunderts, welches einst auf Wunsch der Familie Della Croce errichtet wurde. In den letzten Jahren wurde diese Kirche mit Sorgfalt restauriert und thront, fast wie ein Wahrzeichen leicht erhöht von allen Seiten sichtbar, inmitten des Ortes.
Ein weiteres Andenken der Familie Della Croce ist der Palazzo Comunale, das Gemeindehaus. Dieses prächtige Bauwerk aus der Spätrenaissance präsentiert sich mit Arkaden und einem Innenhof, der wohl einst den Garten darstellte. Es wurde im Jahr 2007 vollständig renoviert.
Aber so wie es Unmengen an mittelalterlich architektonischen Details und Bauwerken in Riva San Vitale zu sehen gibt, findet man auch viele zeitgenössische Bauten, unter ihnen das erste Haus des international bekannten Architekten Mario Bottas. Diese interessante und sehr durchdachte moderne Villa, heute „Casa Bianchi“, wurde in den ersten Jahren vom Architekten und seiner Familie bewohnt und befindet sich am Ende von Riva San Vitale (Richtung Brusino Arsizio), oberhalb der Bucht, die sich „Battuta“ nennt.
Riva San Vitale, ein Ort in welchem sowohl Touristen als auch Einwohner die verschiedenen Faszetten von Kunst und Architektur aus Antike und Moderne finden können, welche ihm seine Ahnen so großzügig hinterlassen haben.
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