via San Giorgio 11
Riva San Vitale

Der Monte San Giorgio liegt zwischen den beiden südlichen Armen des Luganersees (Porto Ceresio und Riva San Vitale).

Er erhebt sich bis auf 1.097 Meter über dem Meeresspiegel und bietet von seinem Gipfel eine atemberaubende Aussicht.

Der Blick nach Nordwesten erstreckt sich über den Luganersee – insbesondere über die Region von Morcote – mit dem Monte Lema und der Alpenkette im Hintergrund.

Richtung Osten sieht man die Steilhänge des Generoso, während der Blick im Süden über die Ebene der Lombardei schweift.

Ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen verbindet die verschiedenen Gemeinden der sogenannten Region San Giorgio.

Ausgehend von Riva San Vitale ist der Aufstieg zum Gipfel eine Herausforderung (3 Stunden), aber das herrliche Panorama des Gipfels belohnt auf jeden Fall jeden Wanderer für seine Anstrengung.

Der bekannteste Weg beginnt in der Ortschaft Comavalle. Von der Kirche Santa Croce aus erklimmt man die Via San Giorgo und folgt dann dem gekennzeichneten Weg bis zum Gipfel. Man kann den Gipfel aber auch von der Rocul-Anhöhe aus erklimmen oder über den Wanderweg, der in der Ortschaft Valserrata beginnt.

Auf dem Weg kann man auch zur Albio-Alm absteigen, um dann weiter zur Rocul-Anhöhe und zur Freilichtsportanlage in Riva San Vitale zu gehen.

Weniger trainierte Wanderer sollten zum Monte San Giorgo von Brusino Arsizio aus aufsteigen: Mit einer bequemen Seilbahn erreicht man den Aussichtspunkt von Serpiano (650 m).

Vom Seilbahn-Restaurant kann man zu Fuß über einen bequemen Wanderweg innerhalb von etwa 30 Minuten die Brusino-Alm erreichen.

Von der Alm gelangt man dann in etwa eineinhalb Stunden bis zum Berggipfel.

Auf dem Gipfel befinden sich eine Berghütte und eine kleine Kirche. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass im Laufe des dreizehnten Jahrhunderts der Selige Manfredo Di Settala in einer Höhle am Berghang lebte. Diesem Eremit werden zahlreiche Wunder zugesprochen und seine sterblichen Überreste sind in der Pfarrkirche von Riva San Vitale beigesetzt, wo man auch die großartigen Gemälde bewundern kann, die ihm gewidmet sind. An den Seligen wird jedes Jahr am 27. Januar mit einem Fest erinnert.

Der Monte San Giorgio ist auch international für seine Fossilien aus dem mittleren Trias bekannt. Seit Juli 2003 zählt er zum UNESCO-Weltkulturerbe.